SideTrack: Asyl in Neuseeland, oder von der Gnade der großen Distanz

Lesedauer: 7 Minuten

Tu felix nova zealandia – zu weit weg, um von Booten voller illegaler Migranten erreicht zu werden – oder? Tatsächlich nicht ganz. Es gab mindestens zwei Zwischenfälle, bei denen Gruppen von Sri Lankern versuchen wollten per Boot Neuseeland zu erreichen. Das erste Team lief aus Versehen Australien an, das zweite wurde von der Polizei in Sri Lanka an der Abreise gehindert. In der Tat macht es die gigantische Präsenz des australischen Kontinents schwer von Westen aus nach Neuseeland zu gelangen. Mit besser ausgestatteten Booten ist die Tour aber sicherlich vorstellbar, vor allem wenn Europa eines Tages die roten Teppiche wieder einrollen sollte und illegale Migranten sich nach anderen Routen umsehen müssen – was im Moment nicht abzusehen ist.

Was aber würde passieren, wenn es doch jemandem gelänge per Boot in Neuseeland anzulanden und Asyl zu beantragen?

Neuseeland ist, wie viele Staaten der Welt, siehe Karte, Unterzeichnerin der Flüchtlingskonvention der UNO:

Flüchtlingskonvention der UNO

Flüchtlingskonvention der UNO

Übrigens beantwortet die Karte sofort eine Frage, die im Zusammenhang mit Asyl immer wieder gestellt wird, nämlich warum Muslime nicht Asyl im superreichen Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Brunei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten beantragen, sondern in die Länder der Ungläubigen strömen: die sunnitischen Kernländer vergeben prinzipiell kein Asyl. Warum das so ist, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wollen sich diese Länder keine vermeidbaren Probleme aufhalsen. Hinterfragt wird der Mangel an humanitärem Engagement der reichen islamischen Staaten in den internationalen Medien auch nicht. Ich nehme an, dass das unschicklich wäre. Es wird wohl vom Kritiklosigkeitsgebot gegenüber der islamischen Welt gedeckt.

Neuseeland: 1000 Flüchtlinge und Asylanten pro Jahr

Neuseeland, wie auch Australien und Deutschland, jedenfalls hat die UNO Konvention unterschrieben und vergibt Asyl in zwei breiten Strömen:

Off-shore: Neuseeland gewährt dem UNO Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) jedes Jahr ein Kontingent von 750 Personen, d.h. 750 Menschen, die vom UNHCR als Flüchtlinge anerkannt wurden, werden in Neuseeland angesiedelt und zwar über ein Aufnahmelager im Süden von Auckland in dem auch Integrations- und Sprachkurse abgehalten werden.

On-shore: prinzipiell können, wie in Deutschland, auch in Neuseeland Menschen einfach im Land auftauchen und Asyl beantragen. Viele sind das nicht, weil – siehe oben – die Seepassage bisher noch niemand geschafft hat, es keinen Landweg gibt und Flugreisende über die Visavergabe entsprechend vorgesiebt werden. Einige wenige hundert tun es trotzdem und von denen wird momentan etwa die Hälfte anerkannt. Auch diese Aspiranten gehen meistens in das Aufnahmelager in Mangere, obwohl es keine strenge Internierungspolitik gibt.

Australien: um die 10.000 Flüchtlinge und Asylanten pro Jahr

In Australien, das deswegen von internationalen Medien und Politfunktionären leidenschaftlich verfemt wird, hat man sich seit dem Amtsantritt der Regierung Abbott von der On-shore Variante faktisch wieder verabschiedet. Die Statistik zu „boat arrivals“ in Australien zeigt warum, denn in den Jahren der sozialistischen Vorgängerregierungen Gillard/Rudd (2007-13) hatte man sich dem Diktat des politisch korrekten Establishments gebeugt und „boat people“ in Australien aufgenommen, um deren Asylanträge zu bearbeiten. Das Resultat war eine Steigerung der illegalen Grenzübertritte von etwa 100 Illegalen im Jahr 2007 auf 25.000 im Jahr 2013. Diese Entwicklung war einer der Gründe warum die Labour Regierung 2013 abgewählt wurde. Nun in der Opposition trägt Labour übrigens kleinlaut die Rückkehr zur reinen Off-shore Asylbearbeitung mit.

Das sogenannte „Humanitarian Programme“ Australiens funktioniert ähnlich wie die neuseeländische Variante: ein bestimmtes Kontingent wird jedes Jahr dem UNHCR zur Verfügung gestellt und die vom UNHCR anerkannten Flüchtlinge von Australien (nach Prüfung) aufgenommen. Daneben besteht die Möglichkeit der Nominierung/Sponsoring von Härtefällen durch Bürger Australiens gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen.

Gegenüber illegalen Grenzübertritten auf dem Seeweg betreibt die Regierung Abbott dagegen eine konsequente Politik. Einerseits werden mit Ländern, die als Auslaufbasen für Illegale gelten (Indonesien, Sri Lanka) bilaterale Abkommen geschlossen, die das Schlepperwesen zumindest behindern. Andererseits werden auch diejenigen, die noch immer in See stechen, in australischen Gewässern abgefangen und zur Bearbeitung der Asylanträge in sichere Drittänder wie Neu-Guinea und Kambodscha gebracht, oder zurück auf hohe See geschleppt. Das hat den Lustfaktor an der illegalen Einreise nach Australien praktisch auf Null gedrosselt. Stand 2015 gibt es fast keine Schlepperboote mehr, die sich nach Australien trauen.

Deutschland: 500.000 Asylanten [Korrektur vom 18.08: 700.000]

Das deutsche Asylwesen zu verstehen ist gar nicht so einfach, denn es ist wie alles staatlich-deutsche schlecht dokumentiert. Eine off-shore Variante, also Kontingente, die dem UNHCR zur Verfügung gestellt werden, sind nicht die Regel, sondern werden nur von Fall zu Fall (z.B. Syrien) beschlossen.

Dafür kann on-shore inzwischen wirklich jeder nach Deutschland kommen, denn Asyl ist ein verbrieftes Grundrecht eines jeden Erdenbürgers. Die Explosion der Asylantenzahlen erklärt sich meiner Meinung durch folgende Weichenstellungen der Regierung Merkel der letzten Jahre:

2011: Abschaffung der Pflicht von Schulen und Kindertagesstätten die Kinder illegaler Migranten zu melden: macht es natürlich angenehmer illegal in Deutschland zu leben;

2012: Ich kann dazu in deutschen Quellen nichts mehr finden (seltsam, oder?) aber meines Wissens hat die Innenministerkonferenz (nach Lobbyarbeit der deutschen Bischofskonferenz) in jenem Jahr beschlossen einen generellen Abschiebeschutz für unbegleitete minderjährige illegale Migranten zu erlassen, was zum Phänomen der ‚Ankerkinder‚ geführt hat, also Kindern die von ihren Familien vorgeschickt werden, um in Deutschland einen Aufenthaltstitel zu erlangen, der den späteren Nachzug des Rests der Familie vorbereitet;

2014: Zahlungen an Asylbwerber auf Hartz-IV Niveau: vom Bundesverfassungsgericht 2012 gefordert und von der Bundesregierung umgesetzt, läuft diese Initiative der Bundesregierung darauf hinaus, dass jeder Mensch der Welt Anspruch auf volle deutsche Sozialleistungen hat; in diesem Zusammenhang wird gerne die Phrase ‚Weltsozialamt Deutschland‘ verwendet;

2014: Schwächung der EU Verordnung Dublin-II: nach der Asylbewerber eigentlich nur im ersten Land der EU, in dem sie angekommen sind Asyl beantragen dürfen, ist durch Gerichtsurteile entschärft worden, die eine Abschiebung aus Deutschland in einen anderen EU Staat verhindern, wenn die dortigen Bedingungen für Asylanten als unangemessen erachtet werden. Außerdem missachten Länder an den EU Außengrenzen wie Italien und Griechenland einfach ihre vertraglichen Verpflichtungen und schicken Illegale weiter nach Norden. Die deutsche ‚Politik‘ nimmt es achselzuckend zur Kenntnis bzw. Kanzlerin Merkel hat verkünden lassen, dass zumindest für syrische Asylbewerber Dublin-II offiziell gar nicht mehr angewandt wird – einfach so;

2014: Öffentliche Aufrufe deutscher Politiker zur Migration nach Deutschland: zum Beispiel von Bundespräsident Gauck, der in Indien verkündete, dass in Deutschland noch viel Platz sei – ich bin mir sicher, dass das gut angekommen ist;

2014: Ende 2014 verkürzte die Bundesregierung die Wartezeit bis zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses durch Asylsuchende und Geduldete auf nur drei Monate – sicherlich ein gutes Argument für eine illegale Einreise, zumal wenn gepaart mit den unzähligen Medienberichten der letzten Jahre zur soliden Wirtschaftslage in Deutschland;

2015: Entsendung der deutschen Marine, um illegale Migranten sicher von Schlepperbooten im Mittelmeer zu übernehmen – offenbar stimmt man sich telefonisch mit den Schleppern zur geordneten Übergabe ab;

2015: Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes, das nun verstärkt Geld- statt Sachleistungen ausschüttet;

2015: Ein teilweise schon umgesetzter Plan (Bremen, Hamburg) Gesundheitskarten an Asylbewerber auszugeben.

An den hunderttausenden von Asylanten die 2015 erwartet werden hat das System Merkel also jahrelang konzentriert gearbeitet, unter anderem auch über ihren Einfluß in der EU, die heute den möglichst sicheren Grenzübertritt von Illegalen über das Mittelmeer organisiert, oder auch allen Mitgliedsstaaten nicht nachprüfbare Asylgründe wie Homosexualität in die nationalen Asylgesetze geschrieben hat. Soll niemand meinen, dass die dramatischen Folgen der Merkelschen Asylpolitik nicht absehbar gewesen wären. Was diese Frau wohl antreibt? Wer weiß – der Heiligenschein in der Systempresse, für die die Asylantenfrage zur Ersatzreligion geworden ist? Das späte Ausleben internationaler sozialistischer Solidarität aus Merkels Tagen in der Jugendorganisation der SED? Inzwischen halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass Merkel Obama den Friedensnobelpreis neidet und nun als global geliebte ‚mitfühlende Mutter Merkel‚ gleichziehen möchte. Eine Heiligsprechung durch Papst Franzikus kommt für sie als formale Protestantin ja leider nicht in Frage.

Apropos Systempresse, egal ob die traditionell eher konservativen FAZ, Welt, Handelsblatt, oder die schon immer linken Zeit, Spiegel, Süddeutsche usw.: jeder illegale Migrant ist im Duktus der Redaktionen dieser Blätter sofort ein ‚verzweifelter Flüchtling‘, lange bevor z.B. eine relevante Institution wie das UNHCR auch nur begonnen hat einen Flüchtlingsstatus festzustellen. Wer wissentlich falsch berichtet, sollte sich nicht wundern zur Lügenpresse gestempelt zu werden. Eine solche Kumpanei von Medien, Staat und Partei hat es in Deutschland wohl das letzte Mal vor 70 bzw. 30 Jahren gegeben. Die Erosion demokratischer Strukturen ist furchteinflößend.

Hier übrigens das deutsche Willkommen-im-Schlaraffenland-Gegenstück zum australischen Grenzsicherungsvideo. Das Werk ist in seiner peinlichen Kitschigkeit keine Parodie, sondern wurde vom BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) produziert und in neun Sprachen, u.a. albanisch, veröffentlicht.

Aber zurück zur Asylpolitik Neuseelands, die anders als die deutsche nicht auf unkontrollierte Massenmigration setzt und anders als die australische auch nicht jeden Asylanten wegsperrt oder zur Antragsbearbeitung nach Übersee schickt. Der Mittelweg ist oft nicht der schlechteste. Der Titel dieses Artikel ist dennoch eine Mischung aus dem alten australischen Ausspruch von der „tyranny of distance“ und Kohls Gerede von der ‚Gnade der späten Geburt‚. „Tyranny of distance“ hat sich heute in das Gegenteil verkehrt. Würden Schiffe vor Neuseeland auftauchen, dann müsste man sich auch hier dafür entscheiden die Integrität der Grenzen zu schützen wie in Australien, oder eine Politik der offenen Grenzen zu betreiben wie in Deutschland. Ich frage mich wohin der notorisch anpasserische John Key als Premierminister Neuseelands das Land führen würde. Ein Glück für ihn, dass ihm diese Entscheidung bisher erspart geblieben ist.

Armutspolitik vor Asylpolitik?

Meine eigene Meinung zum Thema ist sehr pragmatisch. Solange Neuseeland zum Beispiel einen Rate an Kinderarmut von 25% (insgesamt also geschätzt 270.000 Kinder) aufweist und die entsprechende Regierungsstelle Dinge wie jene hier schreibt:

… It [Anm: child poverty] means missing out on many of the things which the majority of children take for granted: adequate and nutritious food, good shoes and clothing, a separate bed, a warm, dry house, …

hat eine verantwortungsbewusste Regierung andere Prioritäten zu haben als Flüchtlinge oder gar Asylbewerber. In welchem Asylbewerberheim gibt es nicht genug zu essen, müssen sich mehrere Bewohner ein Bett teilen oder in einer kalten, schimmligen Umgebung wohnen? Und von der grassierenden Altersarmut in Neuseeland fange ich gar nicht erst an. 1000 Flüchtlinge und Asylanten pro Jahr sind keine Monstrosität wie die von der Regierung Merkel organisierte Völkerwanderung nach Deutschland. Trotzdem verbietet es sich für eine Regierung, die den Gesellschaftsvertrag zwischen Regierenden und Regierten noch achtet, hunderttausende neuseeländische Kinder in Armut vegetieren zu lassen, während sie Geld für internationales Gutmenschentum ausgibt.

Zur deutschen Parodie einer Asylpolitik unter der Knute der sozialistischen Kanzlerdarstellerin Merkel will ich nur sagen, dass in normalen Zeiten Menschen, die den Interessen ihres Landes aktiv Schaden zufügen eher auf der Anklagebank landen als eine Regierung zu führen.

Meine persönliche Erfahrung ist übrigens, dass das Thema Asyl gerne von denjenigen als Totem benutzt wird, die im sonstigen Leben in ihrer näheren menschlichen Umgebung, Familie, Freunde, Kollegen usw. besonders gefühlskalt agieren. Man kompensiert gehörig und hat den Vorteil, dass meistens andere für die Folgen der vorgeschobenen Menschenliebe aufkommen sollen. Es tun sich die üblichen Abgründe menschlicher Natur auf  😎

***

PS: Offenbar wollen in Deutschland nicht mehr alle Journalisten als Nutten des Merkelsystems anschreiben gehen, siehe den bemerkenswert angekotzten Artikel von Reinhard Müller in der heutigen FAZ, die in heiligem Zorn entbrannte Kolumne von Cora Stephan in der Wirtschaftswoche oder den nach politischen Verstand flehenden Artikel von Wolfram Weimer im Handelsblatt.

 

 

20 Antworten auf SideTrack: Asyl in Neuseeland, oder von der Gnade der großen Distanz

  1. Siggi Müller sagt:

    Guten Morgen Peter!

    Besten Dank für diese Seite.
    Deine Analyse der deutschen Verhältnisse kann ich ebenso unterschreiben wie die der neuseeländischen Verhältnisse.

    Ich war 2 Male dort; 1982 – Begegnungen mit vielen Kiwis ( Briten, Iren etc).
    Und 1984- Gegegnungen mit vielen Maoris.
    Insgesamt ein ganzes Jahr Aufenthalt, als Single.

    Die Maoris gefielen mir besser.
    Die Kiwis kamen mir vor als ob die Uhr dort vor 150 Jahren stehen geblieben sei.
    Viktorianisch; VERY NICE an der Oberfläche, unberührbar und unerreichbar dahinter; falls sich dahinter überhaupt etwas Nennenswertes befand.

    Nach aktuellen Büchern, die ich las ( u.a. „Was scheren mich die Schafe“) und Filmen ( Top of the lake, In my father`s den etc) scheint sich daran bis heute nicht viel geändert zu haben.

    Damals wäre ich allerdings dennoch fast da geblieben, über eine Ehe mit einem Kiwi.
    Wovon ich nur deshalb Abstand nahm, weil ich meinen Beruf- Jurist- dort nicht hätte ausüben können.

    Nachdem nun vor ein paar Tagen in der Nacht in meine Räumlichkeiten in Berlin eingebrochen wurde – bei Anwesenheit vor mir – habe ich mal wieder die Faxen dicke hier und damit begonnen, meine Einwanderungschancen in Bezug auf Neuseeland zu recherchieren.
    Bin dabei auch Dich gestoßen, und erst jetzt.
    SEHR hilfreich, weiter so.

    Wenn auch für mich als bald 66 Jahre alt der Oberfrust, denn von der Million Euro die ich mitbringen müsste bin ich leider Lichtjahre entfernt.

    Ein Asylantrag – den man sicher auch in NZ nach einer Einreise mit einem Touristenvisum stellen könnte? -würde sicher auch dann nicht funzen wenn ich angeben würde, Parteimitglied der AfD zu sein ( was ich nicht bin), oder?

    Wie wäre es mit einem Touristenvisum und dann noch einer späten Eheschließung
    mit einer Kiwi?

    Kann ja sein, dass ein paar meiner früheren Kontakte mittlerweile schon wieder frei sind, oder andere zu ehelichen wären.
    Eine Deutsche wäre mir allerdings lieber.

    Ist jetzt mehr Scherz als Ernst.
    Aber Deine sachkundige Antwort würde mich dennoch brennend interessieren.

    Wäre auch schön, wenn hier wieder neue Bewegung in Deine Seite käme.

    So Long,

    liebe Grüße
    Siggi

    • Peter sagt:

      Hi Siggi

      Mir der Bewegung – da hast Du sicher Recht :-)

      Du könntest Dich ja auch adoptieren lassen … aber im Ernst, die Webseite von NZ Immigration beschreibt die Sachlage eigentlich ganz gut. Tja, wo die Liebe hinfällt …

      Einen Besuch in Neuseeland zusammen mit einem Fall von Liebe und Heirat kann Dir meines Erachtens niemand verwehren. Allerdings: informiere Dich sehr sehr gründlich zu Themen wie was mit Deinem Vermögen (<< 1 Mio, aber trotzdem) passiert, wenn es zu einer – Gott bewahre – Scheidung kommen sollte, wie Deine Rente und andere Einkommen in Neuseeland besteuert würden und was Dein Einkommen ggf. für die Rente Deines Partners bedeuten würde (falls die Person schon in neuseeländischer Rente wäre). Aber da Du Jurist bist, habe ich da keine Bedenken, ich meine, dass Du finanziellen Wahnsinn begehst … Viel Glück dabei. Definitiv eine originelle Idee! Gruß, Peter PS. Ist aber auch einiges besser geworden in NZ seit den 1980ern. Die neuen Generationen sind weniger zugeknöpft, ganz bestmmt.

      • Siggi Müller sagt:

        Hallo Peter,

        Danke für Deine schnelle Antwort, die so ähnlich ausgefallen ist, wie ich es erwartet hatte.

        Meine originellere Idee war ja der Asylantrag, zu dem Du dezent geschwiegen- vermutlich abgelacht- hast.

        Ich habe hier 26 Jahre lang freiberuflich als Rechtsberater für Asylbewerber und sonstige noch nicht Integrierte gearbeitet-
        1 x die Woche – und weiß daher sehr gut, wie in dem Bereich welcher Hase wohin laufen kann, und wie endlos lange der Lauf hier bei uns dauert/e.

        Aber: Neuseeland ist nicht Deutschland, und Deutschland nicht Australien.

        Heute brauchen sie hier keine Beratungen mehr, und brauchen auch mich nicht mehr—
        Warum das so ist hast DU schon bestens beantwortet.

        Ja, eine Scheidung ist/wäre finanzieller Wahnsinn …

        Und wer würde wohl einen Rentner adoptieren, und falls ja warum?!

        Nee, dann wird das wohl nichts mit meiner späten Flucht.
        Schade, sehr schade.

        Obwohl – woran man als blonde Hellhaut aus Deutschland auch immer noch denken sollte und womit ich mich jetzt tröste- das ist die Hautkrebsgefahr in NZ.
        Ich habe mich als Auftakt meines ersten Besuches 1982 mal in Wellington bei stark bedecktem Himmel und nur 19 Grad
        nur für 20 Minuten in einem Park in die Sonne gelegt und sah danach aus wie ein gekochter Krebs.
        Wochenlang.
        Die Kiwis haben mir dabei eine Neigung zu Schadenfreude gezeigt.

        Oder ist auch das besser geworden?
        Ist auch das Bier besser geworden?
        DAS war vielleicht ein Plörre damals.
        Wenn nicht, könnte ich mit meinen paar Piepen vielleicht eine Brauerei dort aufmachen.

        Nun aber Scherz beiseite.

        Freue Du Dich darüber, dass Du weit ab bist von dem Schuss
        hier- auch wenn DU ihn wenigstens gehört hast, lach.

        Genieße es und schreibe uns weiterhin was von der weißen Wolke.

        Liebe Grüße
        Siggi

  2. Sabine sagt:

    Hallo Peter, auch wir wollen auswandern und denken über Neuseeland nach. In Deutschland fühlen wir uns aufgrund der immer schlimmer werdenden Intoleranz und dem sich rasant verbreitenden Alltagsrassismus nicht mehr wohl. Wir wollen nicht, dass unsere Kinder in einer Umgebung aufwachsen, die von der Einstellung „Ich zuerst“ geprägt ist. Wie sieht es damit in Neuseeland aus? Wie tolerant bzw. rassistisch sind die Kiwis? Wie ernst werden christliche Werte genommen? Geht es in einem Land, in dem 90% der Bevölkerung Zuwanderer sind, tatsächlich offener, hilfsbereiter und vorurteilsfreier zu? Wie bewußt leben die Menschen in Neuseeland – ist ihnen klar, dass ihr Wohlstand auf der Armut anderswo fußt und wie gehen sie mit diesem Wissen um? Fragen über Fragen – aber wie Du merkst, sind uns Werte sehr wichtig und wir möchten in einer Umgebung leben, die mit Natur und Menschen verantwortungsvoll umgeht und fragen uns, ob Neuseeland genau so ein Platz sein kann. Wir wissen, um die Schwierigkeiten der Auswanderung nach NZ, haben genug angespart, sprechen fließend Englisch und würden (egal wohin) auch nur mit konkretem Jobangebot auswandern – diese Fragen stellen sich also nicht mehr. Vielen Dank für Deine Hilfe!

    • Peter sagt:

      Hi Sabine

      Also über Deine Fragen könnte man Bände füllen, ehrlich.

      Ich will mich trotzdem nicht um eine Antwort drücken und die ist eher Nein als Ja. Wenn Du genug in diesem Blog herumliest kannst Du Dir das auch unschwer selbst erschließen.

      Im einzelnen, sind die Kiwis sicher nicht rassistischer als sonst ein Menschenschlag. Handfesten Rassismus habe ich am ehesten noch im Migrantenmilieu erlebt (siehe Artikel Der Alltägliche Rassismus), denn wie es heute eben so üblich ist, kommen die meisten nicht mehr mit dem Gedanken sich aufs neue Land einzulassen, sondern sehen es oft nur als notwendiges Übel um wirtschaftlicher Zerrüttung zu entkommen. Die eigene Kultur wird also in Neuseeland weitergelebt und der Rest der Gesellschaft ausgegrenzt. Wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.

      Wer auf wessen Kosten gut lebt wage ich nicht zu beurteilen. In den verarmten Gegenden des Mid West der USA meinen sicherlich viele, dass China auf deren Kosten gut lebt, da Jobs nach China exportiert wurden. Und damit haben sie sicherlich nicht ganz Unrecht. Andererseits gibt es z.B. in Indien mehr Dollarmillionäre als in Deutschland. Ich denke, dass es heute viel mehr darauf ankommt in welche Schicht man geboren wird als in welches Land.

      Es gibt in Neuseeland viele Freikirchen und einen generellen Respekt für gläubige Menschen. Mehr nicht.

      Also kurz und gut, ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Du von Neuseeland enttäuscht wärst eher hoch ist. Am intaktesten ist das land vielleicht noch im ländlichen Otago, aber da ist es dann auch verdammt einsam und anders als in Deutschland.

      Ich hoffe, dassDir das etwas nützt.

      Gruß, Peter

    • Berit sagt:

      Liebe Sabine, bleibt hier, wirklich. Neuseeland ist sehr rassistisch. Die Maori werden z. B. immer noch als „Black People“ bezeichnet. Deutsche werden nicht gerne gesehen, sind sie doch alle Nazis (ja, ich selbst so beschimpft worden). Die Menschen werden auch beurteilt nachdem, was sie beruflich machen. Das Gesamtbild der Gesellschaft ist – ich zuerst – eben typisch Ellenbogengesellschaft. Lasst Euch nicht durch die oberflächliche Freundlichkeit täuschen. Hilfsbereitschaft ist ein Fremdwort in dieser Gesellschaft, was man übrigens schon bei einem Antrag für ein Workpermit zu spüren bekommt. Einwanderer bleiben dort meist unter sich. Meine Empfehlung: bleibt hier. Die Bildung für die Kinder ist, die Versorgung im Alter ist besser, das gesamte Sozialsystem ist wesentlich besser und am Ende sind auch die Menschen hier doch hilfsbereiter und netter.

      • Peter sagt:

        Hi Berit

        Da scheint ja einiges schief gelaufen zu sein. Das NZ oft übertrieben positiv dargestellt wird, kann ich natürlich voll bestätigen. Im Grunde gibt es diese Webseite vor allem, um mit diesen ganzen Märchen über Neuseeland aufzuräumen, die in Deutschland kursieren und von geschäftstüchtigen Webseiten auch noch befeuert werden.

        Andererseits, dass die Altersversorgung in D besser sein soll als in NZ sehe ich so nicht, vor allem nicht, weil ich den direkten Vergleich in meinem familiären Umfeld habe. Ich bin wegen meiner deutschen Herkunft vielleicht einmal pro Jahrzehnt dumm angequatscht worden. Die meisten Kiwis sehen in Deutschen gute Arbeitskräfte, die man sich warm hält um deren Arbeitskraft zu nutzen. Ganz trocken.

        Über Bildung für Kinder kann man viel sagen. Jedenfalls ist sie z.B. schon zwischen Sachsen/Bayern und Bremen/Hamburg gar nicht vergleichbar.

        Letztlich kommt es drauf an, wie man sich in Neuseeland einlebt. Das hat auch viel mit banalem Glück zu tun. Es tut mir leid, dass es bei Dir schlecht ausgegangen ist.

        Aber natürlich zensieren wir hier nichts. Sind ja nicht „fake news“ :-)

        Danke & Gruß, Peter

  3. Wilfried Cwik sagt:

    Vielen Dank für deine herzerfrischende, deutliche Art und Weise die Verhältnisse in Deutschland zu beleuchten. Ich erlebe diese zwiedenk’sche Idiotie hier Tag für Tag, und das macht mich wütend und depressiv, da ich bei der Mehrheit meiner gleichgeschalteten Mitbürger kein Gehör finde. Ob nun Dumm- oder Feigheit….whatever!
    Auch wenn Neuseeland nicht auf Rosen gebettet ist und es für Deutsche wegen dieser unsäglichen Rentengeschichte zusätzlich schwierig ist ; ich trage mich ernsthaft mit dem Gedanken an Auswanderung! Ich würde zu gerne mal wieder laut sagen können was ich denke, ohne Gefahr zu laufen von einem wütendem Mob gelyncht zu werden. Daran ist hier in Berlin nicht zu denken. Vielen Dank auch für die vielen nützlichen Informationen auf deiner Seite.
    Greetings from Berlin

  4. Robert sagt:

    Ein nicht unwichtiger Aspekt ist die Tatsache dass man von Nordafrika aus mit einem überfüllten und maroden Boot starten kann und doch recht gute Chancen hat in Europa lebendig anzukommen. Sicherheitstechnisch ist somit fast jedes dieser Boote in Seenot. Um von Indonesien oder Sri Lanka nach Neuseeland zu reisen muss das Boot hochseetauglich sein. Damit fällt Seenot als Argument zur zwingend notwendigen Rettung weg.

    • Peter sagt:

      Die Seenot kann und wird einfach herbeigeführt, z.B. durch mutwillige Zerstörung der Boote sobald die Küstenwache auftaucht, oder – wie im Fall des notorischen „Children over board“ Vorfalls in Australien – dadurch dass die illegalen Migranten Kinder ins Wasser warfen, um die Küstenwache auf diese Art zu erpressen. Trotzdem ist die Investition in ein hochseetaugliches Boot größer als in die Kutter, die von Libyen aus starten in der richtigen Annahme von einer Küstenwache in Empfang genommen zu werden, die die Küsten nicht bewacht, sondern beim illegalen Grenzübertritt behilflich ist.

      Interessant zu den Hochseereisenden übrigens ein Artikel im Spiegel: muslimische Rohingya auf dem Weg nach Malaysia ließen sich nicht von der indonesischen Küstenwache retten, da Indonesien sie wieder abschieben würde. Angeblich verweigern im Mittelmeer die Illegalen auch die Rettung durch die Küstenwache von Malta, da man von Malta nicht so leicht nach Deutschland oder Schweden kann. Trotzdem drückt Der Spiegel ordentlich die Tränendrüse und erklärt die „Flüchtlinge“ zu Opfern in Seenot. Völlig realitätsverweigernd. Übrigens waren die burmesischen Rohingya auch schon von Bangladesh aus illegal nach Burma gelangt, hatten dort stellenweise irgendwann eine Mehrheit gebildet und dann angefangen ihre buddhistischen Mitbürger zu drangsalieren. Auch das verschweigt Der Spiegel ganz bewusst, um das Märchen vom universellen Opferstatus aller illegalen Migranten weiterzuspinnen. Für mich ist sowas kein Journalismus, sondern reine Propaganda.

  5. Stefan sagt:

    „Meine persönliche Erfahrung ist übrigens, dass das Thema Asyl gerade von denjenigen gerne als Totem benutzt wird, die im sonstigen Leben in ihrer näheren menschlichen Umgebung, Familie, Freunde, Kollegen usw. besonders gefühlskalt agieren. Man kompensiert gehörig und hat den Vorteil, dass meistens andere für die Folgen der vorgeschobenen Menschenliebe aufkommen sollen. Es tun sich die üblichen Abgründe menschlicher Natur auf “

    Hm, in Deutschland sagt die PEGIDA auch solche Sachen, aber während man in Neuseeland sowas sagen kann und die meisten kiwis einem zustimmenwürden, wird man in Deutschland als Deutscher Staatsbürger von den eigenen Deutschen Politikern als Abschaum und Pöbel beschimpft…..
    Ein Winston Peters mit NZ First und 11 Sitzen wäre in Deutschland impossible!!!
    Warum?In Deutschland würde man Peters als Nazischwein beschimpfen, in Neuseeland wird er zu talkshows eingeladen und gilt als seriöser Politiker!Er war sogar mals Neuseelands Aßenminister!!
    Komisch auch, einem ganz brutalen ,Rückfall gefärdeten Kinderschänder wird staatliche Unterstützung gegeben, der Pfarrer sagt was von wegen Christliche Nächstenliebe, die Medien von zweiter Chance und Resozialisierung, aber bei einem Lutz Bachmann, der ja diese PEGIDA Forderungen Papier geschrieben hat, wo er sich klar zur Demokratie und Aufnahme von mehr Kriegsflüchtligen bekennt, so einer wird von allen Seiten dargestellt als sei er schlimmer als der IS!!

    • Peter sagt:

      Ich denke, dass das System Merkel im Kern autoritär, anti-demokratisch vor allem völlig verlogen ist, und dass Merkel und ihre willigen Helfer während der letzten 10 Jahre die Gesellschaft regelrecht infiziert haben. Wenn Merkel mit Nichtstun, Lügen und Verschleiern nicht nur durchkommt, sondern sogar zur mächtigsten Frau der Welt gekürt wird, dann versuchen es andere eben auch. Zum System Merkel gehört auch die skrupellose Bekämpfung aller, die „anders“ sind, es wagen andere Meinungen zu haben. Intoleranz ist heute in Deutschland offenbar wieder salonfahig. Perfide ist dabei, dass die Intoleranz im Schafsfell vulgärer Gutmenschlichkeit daherkommt.

      Man würde meinen, dass Deutschland nach den Katatrophen des 3. Reichs und des SED Staats etwas klüger geworden wäre. Bei ein paar nachdenklicheren Zeitgenossen ist es sicher auch der Fall. Aber der gesellschaftliche Mainstream ist heute wieder genauso verroht wie in den letzten beiden Diktaturen- und scheint es nicht einmal zu merken.

      • Anton sagt:

        Moin moin, Zusammen…
        ihr wisst gar nicht wie Recht ihr habt und wie gut euer Leben sich für mich anhört.^^
        Ich habe ganau das gesagt was ihr geschrieben habt, nämlich dass es in New Zealand nur max. 1000 Flüchtlinge schaffen können.. seit dem fliegen mir jede Nacht Steine aufs Haus und mein Auto wird zerkratzt.
        Meine Familie und ich wollen es in New Zealand versuchen..habt ihr eine Idee was die Sache vorantreiben könnte – im positiven meine ich ^^..
        Mfg

        • Peter sagt:

          Hallo Unbekannter, diese Webseite enthält tonnenweise Information zu Neuseeland, Einwanderung etc. Der Artikel „Nach Neuseeland Auswandern?“ ist ein guter Einstieg. Mal hinfahren und sich das Land anschauen ist auch eine gute Idee. Und dann gibt es noch die bekannten deutschen Einwanderungsberater, die Dir für nur ein paar tausend Euro ggf. die Papierarbeit abnehmen :-)
          Viel Glück mit dem Projekt!

        • Jo sagt:

          Ja das wüsste ich auch gern…

          • Peter sagt:

            Hey Jo

            Lies den Artikel Als Fachkraft Auswandern. Das ist kein schlechter Start, um ein Gefühl für das Thema zu bekommen, auch wenn Du nicht als Fachkraft, sondern irgendwie anders nach Neuseeland möchtest. Bei immigration.govt.nz herumzustöbern ist auch sinnvoll.

            Auf was für einer Grundlage möchtest Du denn nach NZ einwandern? Über einen Job, als Studentin, erst Mal ein Jahr Work&Travel?

            Es ist wirklich nicht schwer, aber Du musst Initiative zeigen und Lesearbeit in die Sache stecken. Einen Einwanderungsberater einschalten würde ich prima facie nur in schwierigen oder dringenden Fällen. Wer einen „normalen“ Einwanderungsantrag nicht selbst hinkriegt ist m.E. vielleicht nicht unbedingt selbstständig und tough genug um auszuwandern.

            Gruß,
            Peter

          • Jo sagt:

            Hi Peter, vielen Dank für die schnelle Antwort. Nun ja um ehrlich zu sein Suche ich einen schnellen Ausweg um meine frisch gebackene Familie aus dem Terror Merkelland zu retten….Denn ich sehe hier leider keine Zukunft mehr…vorallem nachdem die Attentate in der Silvesternacht durch die ReGIERung unterstützt wurde. Ich fühle mich als Frau nicht mehr sicher und meine Tochter wird hier auch nicht glücklich und vorallem sicher aufwachsen können :-(
            Ich möchte auf jeden Fall arbeiten bin aber nicht sicher ob ich ausreichend Punkte erreichen würde, daher hätte ich auch nichts dagegen erstmal über eine Art Asylverfahren aus Merkelland raus zu kommen…Leider gibt es das scheinbar nicht für deutsche Bürger…Es geht immer nur um Syrer :-(
            Leider habe ich auch keine 1000de Euro womit ich dienen kann…
            Es ist echt zum Mäuse melken :-(

          • Peter sagt:

            Hi Jo,

            Was soll ich sagen. Den Schock und die Frustration kann ich nachvollziehen.

            Wenn Du ernsthaft an einer Auswanderung nach NZ interessiert bist, dann informiere Dich gründlich, starte dieses Auswanderungsprojekt durch einen entsprechenden Antrag bei Immigration NZ und hoffe auf das Beste. Konzentriere Dich einfach darauf und verwende möglichst wenig Energie auf die (völlig verständliche) Bitterkeit über den Wahnsinn, den die Irre in Deutschland anrichtet. Das ist leicht gesagt, ich weiß. Ein besserer Rat fällt mich aber nicht ein.

            You have my sympathies …

            Wenn Du irgendwelche praktische Hife bei Deinem möglichen Neuseelandprojekt brauchst, melde Dich bei der email im Impressum.

            Gruß, Peter

  6. Y sagt:

    hervorragend analysiert! Wieso sprechen alle von Asyl statt von Armutzuwanderung..
    In Uruguay wurden übrigens 5 ehemalige GuantanamoHäftlinge aufgenommen und ihnen Arbeit in lokalen Firmen angeboten sowie Unterkünfte. Nun sagte die Regierung sie nehme keine mehr auf da sie sich nicht eingelebt haben.

    • Peter sagt:

      Typisch, dass die Amerikaner ihre Probleme in anderen Ländern entsorgen. Alle Guantanomohäftlinge sollten in die USA gebracht werden. Uruguay hat doch genug damit zu tun für das eigenen Volk zu sorgen – nehme ich an.

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