SideTrack: Weihnachtsplätzchen à la Kiwi

Lesedauer: 2 Minuten

Weihnachten und Neuseeland sind schwer in Einklang zu bringen. Bei Höchsttemperaturen und späten Sonnenuntergängen verbringt man die Zeit lieber am Wasser und bleibt weder gerne gesellig zu Hause um den Familienmann zu geben, noch mag man sich den Magen mit Glühwein und Stollen stopfen, oder anderen besinnlichen Aktivitäten hingeben.

Da mir aber Google Analytics ins Ohr geflüstert hat, dass etwa 2/3 unserer Leserschaft aus Deutschland klickt … möchte ich doch ein wenig weihnachtlichen Geist versprühen. Nein, keine Einladung zum Flashmob am Strand von Takapuna, auch keine zwanghafte Einbettung Tolkienscher Gestalten ins Weihnachtliche – obwohl Troll, Fantasterei und Eskapismus ja anscheinend so gut ins neuzeitliche Weihnachtsgeschäft passen, dass Sir Peter Jackson seinen jüngsten Kassenschlager quasi als weihnachtliches Familienepos präsentiert – sondern ganz kindlich, unschuldig, bescheiden Plätzchenbacken mit Peters beliebten „Kiwi Cookie Cutters“, also Ausstechformen für Plätzchen in Kiwiana Silhouette vorschlagen.

Letztes Jahr habe ich ein paar an meine Mama in Deutschland geschickt, und zur Belohnung dieses Jahr die gedankenvoll-passenden Lebkuchen bekommen:

 

Peters neuseeländische Pfefferkuchen

Peters neuseeländische Pfefferkuchen

 

Das geht ans Herz, ehrlich :-)

Jedenfalls kosten die Ausstecher nicht viel, sind lustig und bringen tatsächlich ein wenig Neuseeland in die winterliche deutsche Stube. Googeln nach „Kiwi Cookie Cutters“ ist übrigens ergiebig genug, um Bezugsquellen zu finden, mit allerlei Varianten: Kiwi-Vögel, Pukeko, Nord-und-Südinsel, stilisierte Farne … Koalas ??? … naja, so genau nehmen es die Kunden wohl nicht. Aber Kühe? Das ginge mir dann doch zu weit :-) Obwohl, die Kuh in der biblischen Geschichte, an der Krippe, das Kind mit seinem Atem wärmend, auch das geht mit gutem Willen. Guten Willen bringe man übrigens ebenfalls bei den ‚Sollbruchstellen‘ am Nexus zwischen Nord-und Südinsel, und auch am langegezogenen Kiwischnabel mit, der leicht bricht oder verformt. Beim Kiwi also eher die kurzschnabligen Ausstecher benutzen, um Frust zu verhindern, bei der Nord-Süd-Insel am besten auf zwei getrennte Stecher zurückgreifen, auch wenn sie einzeln nicht so erkennbar sind.

Viel Backspaß, und falls wir in den nächsten Tagen nicht mehr von uns hören lassen, Merry Christmas and a Happy New Year, wünscht Euch Eure NZ2Go-Crew!

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PS. Und schickt ja Eure Backbilder ein. Ich verspreche hiermit, sie zu veröffentlichen!

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